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🥬 Übersäuerung – Wenn der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht gerät

Unser Körper ist ein wahres Wunderwerk. Damit er optimal funktioniert, ist ein ausgewogenes inneres Milieu entscheidend – insbesondere im Hinblick auf den Säure-Basen-Haushalt. Gerät dieser aus dem Gleichgewicht, sprechen viele Experten von einer „Übersäuerung“ des Körpers.

Doch was genau bedeutet das – und wie zeigt es sich?

 


⚖️ Was ist Übersäuerung überhaupt?

Der Körper produziert ständig Säuren – z. B. durch Stoffwechselvorgänge, Stress, bestimmte Lebensmittel oder Umweltbelastungen. Normalerweise werden diese Säuren über Lunge, Nieren, Haut und Darm ausgeschieden. Wird jedoch mehr Säure gebildet oder aufgenommen, als ausgeschieden werden kann, gerät das Gleichgewicht ins Wanken – und der Körper „verschiebt“ überschüssige Säuren ins Gewebe.

Das nennt man latente Azidose oder umgangssprachlich: Übersäuerung.

 


🚩 Mögliche Symptome einer Übersäuerung

Die Anzeichen sind oft unspezifisch – aber in ihrer Kombination auffällig:

  • Anhaltende Müdigkeit, Antriebslosigkeit

  • Muskel- und Gelenkbeschwerden

  • Hautprobleme (z. B. unreine Haut, Juckreiz)

  • Sodbrennen oder Verdauungsprobleme

  • Nervosität, Schlafstörungen

  • Heißhunger auf Süßes oder Deftiges

Wichtig: Diese Symptome können viele Ursachen haben. Eine professionelle Abklärung – z. B. durch Arzt oder Heilpraktiker – ist immer empfehlenswert.

 


🥗 Wie kommt es zur Übersäuerung?

Häufige Ursachen im Alltag sind:

  • Einseitige, stark säurebildende Ernährung (viel Zucker, Weißmehl, Fleisch, Alkohol, Kaffee)

  • Stress (mental & körperlich)

  • Bewegungsmangel

  • Zu wenig frische Luft & Trinken

  • Umweltgifte oder Medikamente


🌿 Was kannst du tun? – Erste Schritte zur Entlastung

Die gute Nachricht: Der Körper ist grundsätzlich sehr anpassungsfähig – und du kannst ihn mit kleinen Veränderungen aktiv unterstützen.

Basisch wirken vor allem:

  • Frisches Gemüse (v. a. grün) & Kräuter

  • Kartoffeln, reifes Obst, Nüsse

  • Zitronenwasser (ja – Zitronen wirken basisch, nicht sauer!)

  • Ausreichend stilles Wasser

  • Entspannung, Bewegung an der frischen Luft

Sinnvoll ist oft auch:

  • eine basenreiche Kur

  • gezielte Entlastungstage

  • Atemübungen & moderate Bewegung

  • basische Bäder zur Unterstützung über die Haut


💡 Fazit

Übersäuerung ist kein medizinischer Begriff im engeren Sinne, aber ein wertvoller Hinweis darauf, wie sehr unser Alltag das innere Gleichgewicht beeinflussen kann.
Wenn du dich oft „übersäuert“ fühlst – innerlich wie äußerlich – dann darfst du achtsam hinschauen. Manchmal reichen schon kleine Impulse, um wieder mehr Leichtigkeit, Energie und Wohlbefinden zu spüren.